alles anders +/-

Ohne ein Lächeln bist du nie angezogen. Aber aus was ziehen wir Freude dieser Tage in dieser seltsamen Zeit aufgespannt zwischen Rückblick und Ausblick, zwischen dem, was mich trägt und dem, was mich in die Zukunft zieht? Was spricht die Anamnese unsers Lächeln dieser Tage im Hoch- und Tiefbau des Lebens? Der Welttag des Glücks am 20.3.2021 liegt hinter uns und die Ministerin für Glück und Wohlbefinden meint, dass die Deutschen eher unglücklich sind, zu viel arbeiten, zu viel auf Geld und Status schauen und dabei zu oft vergessen, was wirklich zähle. Vielmehr will sie uns zum Nachdenken anschubsen: wie leben wir in einer Welt von Morgen? Leben, um zu arbeiten? Weniger konsumieren und mehr genießen? Oder sind es die kleinen Dinge im Leben, auf die es ankommt und die man aufmerksamer wahrnehmen sollte? Ein wunderbares Kleinod in diesem Kontext finde ich das Wort „hoffnungsfroh“. Hoffnung kommt übrigens von Hüpfen, Hopsen. So wie Kinder eben hüpfen, wenn ihre Hoffnung im Herzen untrennbar verbunden ist mit der Freude auf das, was sie erwarten. Hoffnungsfroh – das ist eine Lebens- oder eben Glaubenshaltung, die sich von Geschichten nährt, nicht von logischen Erklärungen oder philosophischen Theorien. Und eine solche Geschichte handelt von Noah. Ja, die mit den Tieren und dem Schiff, die wir als Kinder schon liebten. Dann kommt er, der Regen, 40 Tage und Nächte am Stück, auf der ganzen Welt. Wasser bis zum Hals alias die Sintflut, die vieles aus dem alten Leben weggespült, viele Wünsche zerplatzen und Träume untergehen lässt. Doch wird es eine Zukunft geben, irgendeine Form von Rettung. Aber was würde das sein? Noah schickt Tauben los, um Ausschau zu halten nach dem, was uns trägt und woraufhin wir leben. Und am Ende der Geschichte unserer Sintflut gibt es einen optischen Hoffnungstusch: einen Regenbogen, das Hoffnungszeichen schlechthin, prall bunt, einmal die ganze Farbpalette ins große Blau gepinselt. So wunderschön geht es im Himmel zu, ein Hoffnungsanker für der Zukunft. Apropos: Jesus Christus selbst hat sich mit Noah verglichen. Dieser Vergleich macht deutlich: es gibt Hoffnung in ihm auf Rettung. Vergessen wir das nie und gerade jetzt nicht, diesen frohen Unterton der Hoffnung auch weiterzutragen. Also, ich hüpf schon mal los…

-Stefan Harrer-

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