Auf ein Wort: God is my Rock

„Schaffa, schaffa, Häusle baue…“. Wer in unseren Lebensbreiten wohnt, kann sich diesem indigenen Mantra nicht entziehen. Doch will für diese Investition unseres Lebens einiges bedacht sein. Finanzierung, Unterlagen, Sanierungsbedarf, Bezahlungsmodalitäten. So sollte man auch bei einer Besichtigung mit den richtigen Fragen ruhig mit der Tür ins Haus fallen. Zum Beispiel: Ist das Haus datensicher? Gut, zur Not kann man noch Briefkasten, Klingel und Hausnummer abschrauben. Ist das Umfeld für Mann und Kinder interessant? Denn ist der Mann erst aus dem Haus, sieht der Tag schon besser aus und Putzen, wenn alle Kinder im Haus,sind, ist wie Zähneputzen mit einem Nutellabrot im Mund. Zudem  erfreuen sich Frauen auch hin und wieder emotionaler Räume wie einem Weinkeller. Ist das Haus zu nah am Waser gebaut? Jeder Fischer weiß, dass ein Haus, zu nah am Wasser gebaut, oft ein Leben zwischen Tür und Angel bedeutet. Ist das Haus hellhörig? Hinter Hansens Hirtenhaus hab ich hundert Hasen husten hören. Und noch so ein schwäbisches Sinnwort: „D’Häuser schderbed net, aber d’Leit“. Gott bietet uns seine Hilfe für die Baustelle unseres Lebens an und lädt uns ein, auf ihn als ein starkes Betonfundament, zu bauen. Als Schöpfer von Himmel und Erde inklusive uns. Keine schlechte Option, finde ich,  den Architekten des Universums in sein Leben mit einzubinden, um sich nicht um Haus und Hof zu bringen. Natürlich können wir aber ohne Fundament bauen, direkt auf die Erde unseres eigenen Könnens. Aber was, wenn die eigene Stärke einmal nicht mehr da ist, wenn ich mich selbst nicht mehr(er-) tragen kann? Wenn Lebensstürme an unserem Haus rütteln, finden wir Trost und Halt in Gott. Unser Lebenshaus wird auf Gottes Fundament für uns wie ein fest verwurzelter Baum an einer lebendigen Quelle. God is my rock – mein Fels, aber auch  meine Musik, mein Lebensgefühl, mein Herzschlag, der mich berührt, bewegt, bewahrt. Nehmen wir das gerne als Lebenshaushaltshilfe: Stein und Mörtel bauen das Haus, Geist und Liebe schmücken‘s aus, gebaut auf Gottes festen Stein, was mag das ein Singen sein?

-Stefan Harrer-

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