Auf ein Wort: #Neulich…am Ende

2020 – dieses Jahr kann man mit drei Worten beschreiben: bitte nicht nochmal. Es fühlt sich irgendwie falsch an, wie ein Computerprogramm, das nicht rund läuft und das man gerne deinstallieren würde, weil es einen Virus hat. So ist wohl dieser Tage keiner auf einen Jahresrückblick erpicht, sondern wir alle sind auf den Ausblick gespannt: was ist, wenn 2021 mit COVID 19 S PRO um die Ecke kommt? Haltet die Welt an, ich will aussteigen! Oder aber im Nachhinein werden wir uns lachend in den Armen liegen über diese verrücktesten 5 Jahre unseres Lebens, in dem sich Paare über die Corona App kennengelernt haben, Corona-Maria und Viruslav die beliebtesten Kindernamen wurden und Hände waschen nun zu unserer neuen Kernkompetenz gehört. Ich möchte Corona jetzt nicht verballhornen, durchleide ich doch auch betroffen diese Krise. Aber vielleicht haben wir im Beipackzettel des Lebens das Kleingedruckte überlesen oder vergessen: endet garantiert tödlich und kann Spuren von Müssen, Blut, Schweiß und Tränen enthalten. Vielleicht müsste schon in jedem Kreissaal bei jeder Geburt ein Advokat stehen und uns zurufen: „Herzlich willkommen in der Welt jenseits der Nabelschnur. Dieses Leben kann in vereinzelten Fällen zum Kontakt mit tödlichen Viren, Einsamkeit, Hungersnot, Abschlussprüfungen oder Herzerkrankungen führen und wird nicht empfohlen für Personen, die diesen Planeten nicht mit Tyrannen, Verkehrsrowdys und antagonistischen Mitmenschen teilen oder Fastfood überleben können.“

Leben, ein gefährliches Unterfangen im Schatten bedrohlicher Realitäten. Am besten man nimmt sich gleich selber einen Anwalt. Der beste Anwalt des Lebens, den ich kenne, heißt Jesus Christus. Zu den Dingen dieser Tage spricht er: „seht zu und erschreckt nicht! Passt auf, keine Panik! Haltet treu durch!“ Die Titanic sank unter anderem, weil deren Erbauer billige Nieten verwendet hatten, kein ausreichend qualitativ hochwertiges Material, um die Stahlplatten zusammenzuhalten und eisbergkollisionstauglich zu machen. Was hält unser Leben zusammen? Unsere Welt liegt in Geburtswehen. Tief im Herzen spüren wir, dass es nicht so weiter gehen kann und eine neue Welt kommen muss. Gott hat all die Schmerzen dieser Welt diagnostiziert und ein Buch über ihre Behandlung geschrieben. Wir können ihm vertrauen, dass am Ende alles gut wird, und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende…

-Stefan Harrer-

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