Auf ein Wort: #Neulich…locking down & looking up

So, langsam werde ich auf meine Mülltonne neidisch. Gefühlt war sie zuletzt deutlich länger draußen als ich. Wenn schon Lockdown, dann wäre doch ein kollektiver Winterschlaf eine Verschärfung mit der wir alle leben könnten, oder? Stattdessen hat gerade mein Kühlschrank wieder abschätzig mit den Augen gerollt und gegrummelt: Du schon wieder? Zu Beginn des Lockdowns hatte ich mir vorgenommen, dass jeder Gang in die Küche mich 10 Liegestütze kostet. Tja, jetzt steht der Kühlschrank im Wohnzimmer. Dazu habe ich heute schon dreimal geschlafen und sechsmal gegessen und es ist immer noch heute. Dafür bin ich froh, den Lockdown mit meinen 5 Freunden verbringen zu können: Herdbert, Kühlfrank, Mirkowelle, Müllreiner und Toasten. Ein Panda isst ja auch durchschnittlich 12 Stunden am Tag. Wahrscheinlich heißt es deswegen Pandemie. Und wenn jemand wissen will, wie lange ich schon in Lockdown und Homeoffice bin? 6 Kilo. Da liegt 2021 nun vor uns und wir sind gespannt, wie dieser Film laufen wird. 2020 hatte ja den Untertitel: „Rotwein im Müsli schmeckt gar nicht mal so schlecht“. Die 5 Euro für den Jahresplaner 2020 waren ja auch eine Fehlinvestition. Was haben wir uns also für 2021 vorgenommen? Z.B. die Welt retten (geht ja gerade recht einfach indem wir Zuhause vor dem Fernseher sitzen). Oder Menschen in Not helfen, z.B. als ehrenamtlicher Pizzabote. Oder mehr Wonne und Frohsinn. So ein ansteckendes Lachen wäre echt mal wieder Top. Oder einfach nur Ruhe bewahren. Ich habe das Thema vorhin mit meiner Mikrowelle und dem Toaster besprochen. Wir sind uns einig, dass wir nicht mehr mit der Waschmaschine reden. Die verdreht immer alles. Egal was wir uns im 2. Corona-Jahr vorgenommen haben: bleiben wir realistisch, flexibel, rechnen wir mit Umwegen, helfen wir einander oder hören wir einfach nur mal zu: auf unseren Körper, unsere Instinkte unseren Verstand, unsere Träume. Oder auf Gott: statt all die Probleme in Eigenregie zu lösen, fragen wir Gott, was wir tun sollen. Mit einem Gebet kann unser Leben wieder eine ganz neue Belebung erfahren, denn Gott redet heute immer noch. Wir müssen keinen Tag unseres Lebens mehr verunsichert sein oder uns alleine fühlen. Gott möchte uns Zuversicht und Kraft schenken. Und er wird antworten, weil er mit uns reden möchte aus seinem Wunsch heraus nach einer tiefen Beziehung mit uns: „Wende dich an mich und ich werde dir antworten! Ich werde dir große Dinge zeigen, von denen du nichts weißt und auch nichts wissen kannst.“ Also bleiben wir also 2021 trotz Lockdown in Verbindung mit uns, mit anderen und Gott. Gute Kommunikation beginnt bei mir zu Hause: „heute besuche ich mich…mal sehen ob ich zuhause bin” (Karl Valentin)…

-Stefan Harrer-

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