Auf ein Wort: #Neulich… zu Hause

#Neulich… zu Hause

Corona hat auch gute Seiten. Statt in die Ferne zu schweifen, kann man sein zu Hause neu erforschen. Denn Ferien in Haustralien können auch ganz schön sein. In seinem Wandalusien in Indoornesien gibt es viele Ecken in der eigenen Wohngolei zu entdecken. Endlich mal Ausschlafen in Bettland oder in Großbettanien, nach dem ersten Abstecher nach Kloronto ab in die Bangladusche im Islamabadezimmer. Danach ein gemütliches Frühstück auf dem Balkongo oder Terrassaloniki in Garteneriffa und der Tag kann beginnen. Vielleicht etwas Seychillen in Gardinien, etwas Pflege von Parkistan oder auch nur Bankhock oder leichte Tätigkeit in Büropa oder mal wieder Abstauben in Raumänien, in Schrankreich oder auf dem Senregal? Nach so viel Aktivität, ab durch Flurenz nach Speisekammerun: was gibt es Leckeres in Kochlumbien, in Küchstanbul? Am Nachmittag zur Abwechslung Nixtunesien auf Sofambik oder Gran Coucheria im Wohnzimmeer oder Badlearen und Poolgarien. Der Abend gehört Kamloggia bei schönen Licht aus Lampedusa, etwas Fernsehrbien oder dem Sonneuntergang auf Balkondon. Bevor es schon wieder Zeit wird für Waschbeckentucky in Badbados, Klorea und Pyjamaika, denn ewig ruft das Schlafzimmbabwe nach Matratzedonien ins eigene Tibett. Ach, wie schön ist doch Dahamas! Unterwegs daheim, interessante Sitten, Gebräuche, Menschen entdecken und ein Meer an mehr: bei Gott bin ich zu Hause, in seinem Wohnzimmer kann ich die Füße hochlegen und erzählen, wo ich gerade herkomme, was ich erlebt habe und was ich noch vorhabe. Er interessiert sich dafür. Oder ihm zuhören, was er erzählt. Wie er mit seiner Liebe mein Herzen anspricht, mit seinem Geist mich innerlich in Bewegung bringt. Jeder hat seinen Platz in seinem Haus. Hier lässt es sich gut leben – nicht nur gestern, heute oder auf Durchreise Richtung Zukunft. Nein, das hier ist ein Ort zum Bleiben.

-Stefan Harrer-

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