Auf ein Wort: God is my Rock

„Schaffa, schaffa, Häusle baue…“. Wer in unseren Lebensbreiten wohnt, kann sich diesem indigenen Mantra nicht entziehen. Doch will für diese Investition unseres Lebens einiges bedacht sein. Finanzierung, Unterlagen, Sanierungsbedarf, Bezahlungsmodalitäten. So sollte man auch bei einer Besichtigung mit den richtigen Fragen ruhig mit der Tür ins Haus fallen. Zum Beispiel: Ist das Haus datensicher? Gut, […]

Auf ein Wort: Souvenirs, Souvenirs

„Souvenirs, Souvenirs, kauft ihr, Leute, kauft sie ein. Denn sie sollen wie das Salz in der Lebenssuppe sein…“. 1959 sang Bill Ramsay diese perfiden Zeilen mit freundlicher Empfehlung der Reiseindustrie, die bis heute noch in uns nachklingen. Eulen aus Athen, Ethno-Schmuck aus Afrika, Püppchen aus Peru: unzählige Souvenirs stapeln sich in unseren Wohnungen und verstauben […]

Rock’n Roll Tomatoes

Rockmusik lässt Tomaten besser wachsen. Diese Empfehlung gibt der britische Tomatenzüchterverband. „Sogar Züchter, die sonst eher den Klassiksender einschalten, geben zu, dass vor allem Schlagzeug und Bässe von Nutzen sind“, sagte neulich der Verbandsvorsitzende Peter Pomodoro. „Durch die Vibrationen bei den Bässen kommen mehr Blütenpollen frei, wodurch mehr Tomatenpflanzen befruchtet werden. Dabei gelte der Grundsatz: […]

Auf ein Wort – Der Himmel steht offen

Heute gehe ich langsam, stehle der Uhr die Zeiger, lass meine Gedanken fliegen, unfokussiert weit. An meinem Lieblingsort lege ich mich ins Gras, um den Wolken zuzuschauen. Ein Schiff, ein Drache, Gesichter ziehen am Himmel vorüber, entschwinden im Blau unseres Lebensfirmaments. Doch nicht immer ist alles so fluffig, sonnig, blau. Manchmal dreht das Leben hart […]

Auf ein Wort: Good Friday Blues

„All meine Zeit im Warten auf eine zweite Chance verschwendet, dass alles in Ordnung kommt. Es gibt immer einen Grund, sich nicht gut genug zu fühlen, besonders am Ende eines Tages. Ich sehne ich mich nach Zerstreuung, nach Befreiung, die alle Erinnerung versickern lässt, um leer zu werden, schwerelos und vielleicht finde ich etwas Frieden […]

Auf ein Wort: Im Land der ewigen Suche

Auch in einem neuen Jahr scheinen wir im Land der ewigen Suche zu leben, sollte man zumindest der Medienlandschaft glauben. Immer noch suchen wir schmusige Schwiegertöchter, barmherzigige Bauersfrauen, tumbe Tanzbären, naive Nacktinselnemos, trendige Topmodels, drollige Dschungelcamper, kulinarische Kochgurus und immer wieder gern den quotalen Quizzkönig. Warum will uns einfach die Kür eines nachrangigen Nationalbarden nicht […]

Auf ein Wort: The show must go on…

„Wir leben in leeren Räumen – wofür? Verlassene Orte – was bleibt unterm Strich? Immer weiter und weiter! Weiß denn irgend jemand wonach wir alle suchen? Ein Held zu sein und doch verloren in sinnlosen Taten. Wir agieren wie Pantomimen, hinter einem Vorhang. Wer will sich das eigentlich alles noch antun? Die Show muss weiter […]

Auf ein Wort: Eat, Work, Sleep, Repeat

In unserer schnelllebigen Zeit ist die Halbwertszeit von guten Vorsätzen für ein neues Jahr so kurz wie nie. Gerade ist der Silvesterfeuerwerksfeinstaubnebel verraucht und die Erinnerung ist noch frisch an die guten Gründe, aus denen man etwas in seinem Leben verändern will. Aber in einer Woche sieht es wahrscheinlich schon wieder ganz anders aus. Was […]

Auf ein Wort: Das Gesicht Gottes

Das Gesicht Gottes Advent, Weihnachten – ich liebe es! Glöckchenklang, Lebkuchenduft, Kerzenschein, strahlende Kinderaugen, die Luft voller Sehnen und Lieder, fröhliches Tummeln auf Weihnachtsmarkt & Co. tanzende Schneeflocken (zumindest in meiner Schneekugel), leuchtende Tannen-bäume, Harmonie und Kaminfeuer… – nicht weil das Advent wäre, sondern weil wir irgendwann in dieser Zeit die richtigen Fragen stellen. Ja, […]

Auf ein Wort: Stop and hear the music

Washington D.C. – an einem nasskalten Januar Morgen im Jahr 2007 stellte sich ein Straßenmusiker in eine U-Bahn-Station. Er spielte innerhalb von ca. 45 Minuten sechs Stücke von Bach. Während dieser Zeit herrschte starker morgendlicher Berufsverkehr. Nach 3 Minuten realisierte der erste Passant den Musiker. Er verlangsamte seinen Schritt und blieb sogar kurz stehen, eilte […]

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