#Neulich… genug

Oh, wie schön ist Genugistan! Für alle gibt es in diesem Land genug zu essen, keiner muss hungern und für einen Lebensabend in Würde ist genug gesorgt. Jeder hat genug Freunde, mit denen nach 2 Minuten blinden Verstehens die Welt wieder perfekt ist. Es ist genug Zeit, so dass man Dinge aufrichtig und richtig machen und dennoch genug durchatmen kann. Genug Verständnis für den Charme des Unvollkommenen und dass Fehler nicht nur eine Betriebsstörung sind. Genug Liebe, echt und ruhigen Herzens, dass niemand ungeliebt und in Berührungsarmut farblos existieren muss. Genug Dankbarkeit, die Bedingungen für Glück nicht ins Endlose zu steigern. Genug Vertrauen als wahrhaftiges Universalstärkungsmittel für uns Menschen. Genug Mut, aus den Komfortzonen des Lebens durch Angst hindurch hin und wieder aufzubrechen, um zu wachsen, sich verändern zu lassen. Genug Humor, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Genug Anstand, Mitgefühl, Demut, Gelassenheit, Hoffnung, ein Platz für jeden…von allem gäbe es genug. Wären da nur nicht die Diwodas. Die, wo da immer mehr wollen, raffen hasten, Die, die so wenig vertrauen, dass sie betrügen müssen. Die den Hals nicht voll bekommen. Die es nicht gut mit mir, aber immer besser mit sich selbst meinen. Denen Genugistan nie genug ist. Und dann ist da noch der Ibims. Eigentlich 1 Fux vong Verstand her. Aber im Vergleich mit den Diwodas meint er, nicht schuld zu sein und so sammelt er, misstraut sie, drängelt er, tut sie immer so weiter, als wäre er oder sie nicht Teil vong Genugistan und schon gar nicht Teil des Problems. Wie viel Veränderung würde wohl geschehen, wenn jeder Ibims sich an die eigene Nase packte und den ersten Schritt täte, Leben zu teilen als für sich zu horten?  Es gibt eine frohe Botschaft für Genugistan, dass Jesus Christus genug ist, um alle Bedürfnisse zu befriedigen, unseren Durst, unsere Sehnsucht und unser tiefes Verlangen, ganz zu sein. Wer ihm vertraut, findet Erfüllung für alle Bedürfnisse, das Herz eines Dieners voller Leidenschaft und Hingabe, denn Gott hat uns alles geschenkt, was wir brauchen. Werden wir es annehmen? Oh, wie schön ist Genugistan….

-Stefan Harrer-

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