Willkommen

Sieben Musiker und Sängerinnen aus unterschiedlichen christlichen Gemeinden und Kirchen in Esslingen und Umgebung bereichern Ihre Gemeindeveranstaltung mit populärer christlicher Musik. Auf dieser Internetseite erfahren Sie alles Wissenswerte.

Auf ein Wort: #Neulich… zu Hause

#Neulich… zu Hause

Corona hat auch gute Seiten. Statt in die Ferne zu schweifen, kann man sein zu Hause neu erforschen. Denn Ferien in Haustralien können auch ganz schön sein. In seinem Wandalusien in Indoornesien gibt es viele Ecken in der eigenen Wohngolei zu entdecken. Endlich mal Ausschlafen in Bettland oder in Großbettanien, nach dem ersten Abstecher nach Kloronto ab in die Bangladusche im Islamabadezimmer. Danach ein gemütliches Frühstück auf dem Balkongo oder Terrassaloniki in Garteneriffa und der Tag kann beginnen. Vielleicht etwas Seychillen in Gardinien, etwas Pflege von Parkistan oder auch nur Bankhock oder leichte Tätigkeit in Büropa oder mal wieder Abstauben in Raumänien, in Schrankreich oder auf dem Senregal? Nach so viel Aktivität, ab durch Flurenz nach Speisekammerun: was gibt es Leckeres in Kochlumbien, in Küchstanbul? Am Nachmittag zur Abwechslung Nixtunesien auf Sofambik oder Gran Coucheria im Wohnzimmeer oder Badlearen und Poolgarien. Der Abend gehört Kamloggia bei schönen Licht aus Lampedusa, etwas Fernsehrbien oder dem Sonneuntergang auf Balkondon. Bevor es schon wieder Zeit wird für Waschbeckentucky in Badbados, Klorea und Pyjamaika, denn ewig ruft das Schlafzimmbabwe nach Matratzedonien ins eigene Tibett. Ach, wie schön ist doch Dahamas! Unterwegs daheim, interessante Sitten, Gebräuche, Menschen entdecken und ein Meer an mehr: bei Gott bin ich zu Hause, in seinem Wohnzimmer kann ich die Füße hochlegen und erzählen, wo ich gerade herkomme, was ich erlebt habe und was ich noch vorhabe. Er interessiert sich dafür. Oder ihm zuhören, was er erzählt. Wie er mit seiner Liebe mein Herzen anspricht, mit seinem Geist mich innerlich in Bewegung bringt. Jeder hat seinen Platz in seinem Haus. Hier lässt es sich gut leben – nicht nur gestern, heute oder auf Durchreise Richtung Zukunft. Nein, das hier ist ein Ort zum Bleiben.

-Stefan Harrer-

Auf ein Wort: #Neulich… im Sommer

Endlich Sommer – die Jahreszeit, die wir mit Zeit haben und angenehmen Momenten verbinden. Das Leben wird leichter, das Haar heller, die Haut dunkler, das Wasser wärmer, die Drinks kälter, die Nächte länger, die Musik lauter. Wild barefoot and free. 36 Grad. Wird es noch heißer, gehen wir mehr als Omelette, werfen Hackfleisch in die Luft und fangen Frikadellen, dafür bleibt der Kaffee schön mollig. Ähren schaukeln in blonden Weizenfeldern. Der Tag macht heute blau und küsst von roten Lippen. Die Grillen zirpen und alle hören zu. Lauschen. Dem Murmeln der Wellen, fernem Donnergrollen über dürrem Land. Der Asphalt atmet Fernweh und Staub auf den Straßen nach Süden. Das Land riecht nach Wiesenduft, Apfelwelk und Rosen. Die Zeit schmeckt nach Vanilleeis, nach Pfirsich, nach kühler Brause. Wir Menschen werden zu Träumern, in der Hängematte des Lebens. Bleiben wach, bis kühler Abend uns die Hitze des Tages vom Leib streicht, schlafen auf Balkonien oder in Großbettanien bei offenem Fenster und schnurrendem Ventilator, auch wenn das 2000 Mücken gefällt und noch 1000 kommen wollen.  Sommer – die Zeit miserablen Schlittenfahrens für alle Eskimos und doch die schönste Woche des Jahres, also aufgepasst, Blütenblatt für Blütenblatt fällt von der Blumenuhr und wer nicht im Sommer Licht und Farben sammelt, den wird es Winters grauen. Jeder Sommer hat eine Geschichte – wie geht unsere? Nehmen wir Platz im Liegestuhl, gönnen uns diese Traumauszeit. Kein Lärm, kein Handy, entschleunigt einfach nur da zu sein für die Länge eines Eiskaffees. Das Geschenk zu sein. Von Gott in diesen Moment geliebt, von seiner Güte, seiner Gnade, seiner Barmherzigkeit beschirmt. Gott ist übrigens ein Gott der Auszeit, des Schabbats (hebräisch für „Ruhepause“), der uns in der Ruhe begegnen will, in der Perspektive weiten Himmels, im Licht langer Tage, leicht und erlöst, das Herz weit und die Seele frei. Spüren wir unserer sommerfrischen Sehnsucht nach und finden ihn, den Urklang des Lebens.

-Stefan Harrer-

Foto: Alex Blâjan on unsplash

Auf ein Wort: Wind of Change

Wind. In vielen Musiktiteln wird dieses Phänomen sonnenbewegter Luftmasse besungen, das Drachen steigen lassen, Bäume schütteln, Haare zerzausen und um die Häuser pfeifen kann. So wie wir als Kinder des Morgens damals das Lied der Scorpions „Wind of Change“ ins Angesicht der Zeit tiriliert haben. Denn der Wind, der alte Musikant, hat uns ein Lied erzählt, dass nichts bleiben muss, wie es ist. Alle menschliche Anstrengung, Kraft, Energie wird ihn nie fassen, sondern er weht fast wie durch ein Wunder und mit einer gewissen Leichtigkeit und Freiheit den Staub von aller Geschichte, um aus mutlosen und zögerlichen, einfachen Menschen Begeisterte zu machen, sie zu einen und Sprach- und Kulturbarrieren zu überwinden. Das hebräische Wort für Geist bedeutet ursprünglich „Wind, Hauch“. Der Geist Gottes ist die Kraft, die von Gott ausgeht, Leben schafft und erhält, damit wir in seinem Wehen Begeisterung und Hoffnung, Schwung und Tanz, neuen Mut und Leichtigkeit, Muße und Seelenruhe erfahren wider die Schwermut und das Anstrengende in unserem Leben dieser Tage. Auf dass wir den Motor Gottes perpetuum mobile spüren: Liebe. Heute und alle Tage, zuversichtlich, voll Freude, aufrecht gehend, ohne Hochmut, jedem die Hand reichend, ohne Hintergedanken, im Namen Gottes Kinder, überall, eins und einig, als seine Phantasten, von zartem Gemüt, fassungsloser Großzügigkeit und von leichtem Geist. Am Anfang war alles wüst und leer, „Tohuwabohu“ nennt die hebräische Bibel dieses Chaos. Noch ist nichts erschaffen. Mit einer Ausnahme: da schwebt etwas über dem Chaos. Der Windhauch Gottes, spürbar, hörbar. Das Chaos wird kein Chaos mehr bleiben. Ein guter Anfang. Ein bunter Vogel der Hoffnung, Freude und Kraft für alle Zeiten. Der Wind hat einen Namen: Gottes Geist weht. Setzen wir unsere Segel und singen sein Lied…

-Stefan Harrer-

Auf ein Wort: Wer hätte das gedacht…

Hätten wir vor Corona gedacht, dass wir einmal täglich dem Podcast eines Virologen mit Spannung lauschen und dass unser Informationsbedürfnis so groß wird, dass wir dazu gar unsere eigene Social-Media-Bubble verlassen? Dass wir einmal wie in eine Zeit reisen, in der das Wort Mobilität noch nicht erfunden war und in der der Himmel blauer, leerer, leiser, freier atembar ist? Dass wir einmal weniger hedonistisch konsumieren werden, sondern nur, um die Familie durchzubringen? Dass man auch ohne die Verlockungen des Marktes und der Eventindustrie überleben kann, ohne ständig das eigene Dasein zu optimieren? Dass Bescheidenheit, Lesen, Puzzeln, Spazieren gehen sexy ist, Konsolen und Streaming ins Boreout führen und dafür Do It Yourself und die Kompetenz in der Küche einen Schub erleben? Dass man mehr erträgt, als man glaubt und wer bisher getrieben war von einer Unruhe, alles zu verpassen, entschleunigt und ruhiger, näher zu sich kommt? Dass man sich wieder aufs Büro mit all seinen Menschen freut, nachdem wir auf breiter Basis digital, dezentral und multimedial arbeiten, lehren und lernen gelernt haben?  Dass der Gang zum Supermarkt unser Wochenhighlight sein wird und dass es dort Türsteher gibt, die uns nicht reinlassen? Dass einmal Toilettenpapier zu einem Wertpapier wird und dass wir, aus Bedürfnis, irgendetwas zu tun, um uns und unsere Familie zu schützen, zu Hamstern mutieren? Dass uns dämmert, dass Gesellschaft kein Soloprogramm für Individualisten, sondern ein Für- und Miteinander sozialer Individuen ist? 

Auf ein Wort: Krisen bieten Chancen, Dinge anders zu sehen, zu denken, dass nichts bleiben muss wie es ist. „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet“: ein stimmiger Dreiklang für unser Leben. Eine weittragendere Melodie als der Ich-will-alles-sofort-Akkord von gestern. Eine Einladung trotz wechselnder Tonarten und Dissonanzen, trotz wechselhafter Ereignisse und Erfahrungen, sich tragen zu lassen von der gottgewobenen Sinfonie unseres Seins und dem Konzertmeister des Universums unser Vertrauen dazu zu schenken. Wer Sologeige spielen will, braucht ein Orchester, das mitspielt, einen Dirigenten, der unser verstimmtes Herz dieser Tage zum Klingen bringt: der Weg zu Leben in Resonanz mit Nachhall geht mit anderen, mit Gott. Um Takt zu halten, wenn die Corona-Krise einmal vorbei sein wird. Denn die Menschheit hat ein kurzes Gedächtnis, dafür große Unrast unserer Wünsche Flug, besonders wenn die eigene Gestaltungsfreizeit oder das finanzielle Wohlergehen tangiert wird….

-Stefan Harrer-

Photo by Edwin Hooper on Unsplash

Auf ein Wort: Sitting in one boat

Die Botschaft von Ostern ist einfach, wie alle Wahrheit eine einfache Sprache spricht: Gott schuf den Menschen. Der Mensch wies Gott zurück. Aber Gott wird nicht aufgeben, bis er den Menschen zurückgewonnen hat. Dazu wird Gott in Jesus Mensch, tauscht ganz viel gegen ganz wenig ein, weil er lieber für uns in die Hölle als ohne uns in den Himmel gehen will. Aus Liebe lässt er seine für uns offenen Arme an einem Kreuz festnageln, um uns zu zeigen, die Türen des Himmels sind offen – für uns.

Und wir? Gestern waren wir uns doch gewiss, dass wir nur uns selber brauchen, um den Himmel auf Erden zu holen. Wir fühlten uns stark, alles zu können. Haben unerschrocken immer schneller am großen Rad von Wachstum und Fortschritt gedreht ohne auf die zu achten, die schon lange nicht mehr mitkamen, unseren Planeten inklusive. Wir glaubten in dieser kranken Welt für immer jung, sicher und gesund bleiben zu können. Plötzlich taucht auf unserer Lebensreise ein Corona-Eisberg auf und uns wird schlagartig, schmerzlich klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, orientierungslos, verwundbar und in unserer Ungewissheit ist nur noch eines gewiss: es ist an der Zeit, das Ruder rumzureißen, damit die Bordkapelle demnächst nicht den Abgesang spielen muss. Statt Traumschiff-Käpt‘nsdinner sind wir nun alle dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern, uns beizustehen, da niemand sich allein retten wird.

Vielleicht ist Ostern in diesem vervirten Jahr eine zweite Chance für unsere Terra Titanic. Jesus Christus kam aus einem einzigen Grund auf die Erde: um uns diese zweite Chance zu geben. Er lebte das Leben, zu dem wir nicht fähig waren, und ertrug die Strafe, die uns zu schwer war – um uns eine Hoffnung anzubieten. Brauchen wir nicht gerade jetzt jemanden, dem wir vertrauen können und der größer ist als wir? Bei Gott gibt es kein zu spät, zu früh, zu schnell, zu langsam. Sein Zeitplan ist nicht unser Zeitplan, aber immer passend: spätestens rechtzeitig wird er denen helfen, die ihn bitten, die ihm vertrauen, damit Krankes gesund, Falsches richtig, Verbogenes gerade wird. Wir haben auf diesem Lebensboot angeheuert, unterwegs zu einem Traum von morgen, der uns Kraft und Mut für heute gibt. Lernen wir den wirklichen Kapitän kennen. Lernen wir von ihm. Damit wir in Stürmen nicht in Panik geraten, nicht aufgeben, geduldig bleiben, uns daran erinnern, dass unser Kapitän als erwiesener Sturmstiller immer noch alles unter Kontrolle hat. Es ist nicht mehr wichtig, wie stark ich bin, sondern wie stark Gott ist. Mit einem einzigen Leben gab er dem Lauf der Welt eine neue Wendung. „Rinascero, Rinascerai“,die beiden italienischen Künstler Roby Facchinetti und Stefano D’Orazio haben ein Lied anlässlich des Corona-Notstandes in ihrer Heimatstadt Bergamo geschrieben. Alle Einnahmen daraus werden vollständig gespendet. Es könnte auch das unsrige an Ostern 2020 werden: wir werden auferstehen!

-Stefan Harrer-

Auf ein Wort: #Coronatimes

Liebe Freunde unserer Musik,

Corona hat momentan unsere Welt fest im Griff. Unser Leben hat sich binnen Tagen verändert und ist nicht mehr so, wie wir es kannten. Fast ohnmächtig spüren wir unsere Grenzen. Wir müssen auf Vieles verzichten, wodurch unsere Sehnsucht umso mehr zu spüren ist. Wir leben Gemeinschaft entdichtet, auf Abstand, wir leben veranstaltungsfrei, von einer Absage zur nächsten. Alle Gottesdienste sind mittlerweile verboten. Aber nicht alles ist abgesagt. Vieles war und bleibt für immer angesagt: Zuwendung und Zusammenhalten, Lächeln und Freundlichkeit, Phantasie und Musik, und für immer Glaube, Hoffnung und Liebe. Wir sind fest überzeugt, dass Gott größer ist als das Coronavirus. Und wir haben die einzigartige Möglichkeit, uns durch Gebet mit Gott zu verbinden, der nie versiegenden Quelle unseres Lebens. Also Kopf hoch, zum Himmel. Es gibt keinen Sturm in unserem Leben, den Gott nicht stillen könnte. Wir grüßen euch mit einem alten, zeitlosen Songtext von Hella Heizmann nach Psalm 91,11, leicht von uns an die momentane Situation angepasst und ergänzt: 

Denn er hat seinen Engeln befohlen

Wer auf Gott vertraut, braucht sich nicht zu fürchten
vor den Träumen der Nacht und in der Krisenzeit.
Er darf mit Hoffnung in den neuen Tag gehen.

Wer auf Gott vertraut, darf sich sicher wissen
In den Händen der Liebe, die ihn halten.
Er darf mit Freude Gottes Hilfe sehen.

Wer auf Gott vertraut, kennt den Regenbogen,
der nicht vor, sondern nach dem Sturm erstrahlet
denn bei Gott währt kein Dunkel ewig.

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
Dass sie dich behüten.
Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
Dass sie dich beschützen Tag und Nacht.

Eure Väterband & Vocals

Auf ein Wort: #Neulich… ohne Biss im Bus

Fastenzeit – da sind sie wieder, diese besonderen 40 Tage der zweiten Chance zu gutem Vorhaben, nachdem wir mit unseren Neujahrssätzen garantiert schon durch sind. Noch einmal alle Willenskraft gesammelt, um dem Ideal von Bikinifigur und Waschbrettbauch näher zu kommen, damit die Schokolade nicht schon wieder überraschend gewinnt. Aber diesmal professionell: realistische Ziele an die Türschranktür geklebt, Motivationsspruch auf den Spiegel geschrieben: „Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun!“ Und ja, ich handle aus eigenem Antrieb und ab sofort werden alle Zweifler ignoriert: Fastenzeit – here I come!

Aber dann das: fast nachts finden wir uns in einem Restaurant wieder, der Ober reicht die pralle Speisekarte voller Verlockungen. Reinschauen kostet ja nichts und ich habe ja eh schon vor, nur ein Mineralwasser zu nehmen. Vielleicht mit ein bisschen Zitrone. Und ein wenig Eis. So eine Kugel Vanilleeis wäre jetzt schon ganz schön. Oh, ich sehe gerade, hier gibt‘s Tiramisueis. Na, dann vielleicht gleich Tiramisu. Ach ja und dazu passt doch Panna Cotta mit einer Kelle heißen Himbeeren. Ein paar Früchtchen sind sicher nicht schädlich. Und dazu Mandeln, am besten gebrannt, mit einer Stange Toblerone. Schokolade hat eine lange kirchliche Tradition, nicht das Fasten zu brechen. Aber damit das Süße nicht zu dolle wird, etwas Pasta, locker und schwerelos aufgeschlagen, mit frühlingshaften Sauce Hollandaise. Für die Optik noch ein Stück Pizza aus der leichten mediterranen Küche. Und so ein Cheatday ist doch sicher gut für die Motivation, damit morgen wieder die Flowersprouts und Zoodles schmecken. Überhaupt: wozu mache ich das alles? Irgendwann ist die stärkste Willenskraft erschöpft… Egal, welch Fastenziel wir uns gesetzt haben, wir werden immer wieder eine Reihe von Hemmnissen erleben: Lustlosigkeit, Angst, Ziellosigkeit, Ablenkungen, Aufschieberitis, dass man für Erfolg kämpfen muss und dass dabei Biss helfen würde. Ein Teilerfolg wäre dabei schon, herauszufinden, wer der Busfahrer unseres Lebens ist, wer dort am Steuer sitzt. Wir oder andere Dinge? Überlassen wir das nicht anderen Chauffeuren – sondern dem besten und vertrauenswürdigsten Fahrer, den es gibt: Gott höchstpersönlich, der das Beste für uns im Sinn hat, der uns nach Hause bringen möchte, Bikinis gibt’s in allen Größen und Farben, und wer weiss denn heute noch, was ein Waschbrett ist? Nichts geht über ein gutes Herz – und unseres hat Gott fest im Blick….

-Stefan Harrer-

Auf ein Wort: #neulich…in Nambia!

Kennen Sie Nambia? Keine Sorge, ich auch nicht. Das liegt wahrscheinlich irgendwo nirgendwo neben der schönen Stadt Belgien. Jedenfalls kennt es einer der Lenker unserer Welt, seines Zeichens amerikanischer Präsident, der ja über alternative geografische Kenntnisse verfügt. Die gute Nachricht dabei ist jedoch, kristalline Intelligenz, also alle Dinge, die wir im Laufe des Lebens, z.B. auch vielleicht auch in der Schule erlernt haben, lassen sich bis ins hohe Alter memorabel trainieren. Wie sieht es aber mit unserer fluiden Intelligenz aus, unserer beweglich-geistigen Kapazität, Dinge koordinativ–kreativ zu verknüpfen? Oder unserer emotionalen Intelligenz, Gefühle empathisch wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen? Ganz zu schweigen jetzt von unserer sprachlichen, linguistischen, musikalischen, logisch-mathematischen, räumlich-bildlichen, körperlich-kinästhetischen, intrapersonalen, interpersonellen, naturbezogenen, existenziellen, physischen, kognitiven Intelligenz? Bei so viel Intelligenzen ist es allenthalben verständlich, dass wir versuchen, immer mal wieder nach Narhalla zu entfliehen. Trotz alledem empfehle ich nachdrücklich: natürliche Intelligenz! Diese beginnt mit einem Danke. Danke für all das, was wir vermissen würden, wenn es nicht mehr da wäre, sei es Lebenskraft und Lebensmöglichkeit, Lebensgefährten und Lebenszeit. Und der Einsicht, dass alle Gaben Gaben auf Zeit sind, denn mitnehmen werden wir nichts können. Danken wir nicht dem Urknall, der uns zufällig auf einen mikroskopisch kleinem Planetenkrümel als unbedeutende Gebilde aus Kohlenstoff und Wasserstoff ausgeworfen hat, sondern Gott, dem Schöpfer und Geber, der meine vergängliche Ich AG in seine Ewigkeit bettet. Und sie endet mit Bitte. Bitten wir um Verzeihung, wo wir uns zu wichtig nahmen und das Du vergaßen, aber auch in unseren großen Schicksalsfragen ist Gott erste Adresse für unser Bitten und Beten für Gesundheit und Arbeitsplätze, politische Stabilität, für eine menschliche Wirtschaftsordnung, für Frieden oder ganz persönlichen Anliegen. Weil Menschen hier nicht helfen können, wie Eingangs zitierter, angeblich bester Präsident, den Gott je erschaffen hat, der seine Weisheit unaufhörlich in die Welt tweetet a la: „Es schneit und friert in New York. Wir brauchen globale Erwärmung!“ Bauen wir unser weises Haus, dass es auf ewig stehen bleibt, auf dem festen Fundament, das Jesus Christus uns gegeben hat.

-Stefan Harrer-

Auf ein Wort: Neulich im Neujahr

 

Neulich im Neujahr

Neulich habe ich zufällig meinen Motivationskalender von 2015 wiederentdeckt, den ich bisher kein einziges Mal angeschaut hatte, randvoll mit noch unberührten Sinnsprüchen. Kaum sind die Glückskeks- und Tischfeuerwerksorakel verpufft, sehen wir wieder der bitteren Wahrheit ins Auge, dass auch das neue Jahr dieselbe Lebenssuppe mit Wasser und beschränktem Haltbarkeitsdatum kocht. Trotz aller guten Vorsätze, Wünsche und Bekundungen hat sich scheinbar gar nichts verändert: wir sind weder schöner, jünger oder reicher geworden und die Hosen kneifen immer noch an altvertrauten Stellen.

Und doch: da bricht ein neues Jahr an und der Himmel über uns ist zwar nicht anders, aber doch ist einem irgendwie für den Moment frischer, jünger, ungebrauchter zumute auf dem Losfeld unseres Lebensmonopolys. Das ist der Zauber des Neuen, der Sehnsucht, der Hoffnung, auf unserer nächsten Jahresrunde durch 365 Lebensfelder, Glück zu gewinnen und uns nicht zu verlieren im Rausch des Geldes oder anderer Ungewichtigkeiten. Den Blick nicht zu verlieren auf das Wesentliche. Denn eines Tages, das ahnen wir tief in unserem Herzen, wird für uns das Spiel zu Ende sein. Und so hoffen und sehnen wir uns weiter. Nach keinem Da Capo des immer Gleichen immer wieder, sondern dass das, was schiefläuft, gerade gerückt wird, dass das Leid ein Ende hat, nach sauberer Luft und prima Klima, nach sinnvollen Tätigkeiten, mehr Ehrlichkeit und Treue in der Welt, endloser Schönheit, keiner Einsamkeit und keinem Krieg mehr.

Ein gutes Motto für das neue Jahr ist, so finde ich: Lache, lebe, liebe. Nimm dich nicht so ernst, lache öfter in einer Runde mit Freunden, lass das Lachen Gottes, das in seiner Schöpfung wiederhallt, dein Herz erfüllen. Sei lebendig und nicht gelebt, sei mit anderen unterwegs zu einem Ziel, beginne mit Gott, dem Erfinder alles Lebens, Schritte zu wagen oder weiter zu gehen. Liebe, dich selbst, andere, Gott. Leere deine Hände, leg ab das schwere Herzensgepäck, werde langsamer, ungeplanter, fange und umarme das Licht, das seit Weihnachten aus der Krippe scheint, mit leeren Herzen und Händen und entdecke neu in und über dir – frischen, unberührten Himmel…

-Stefan Harrer-

Gutes Neues!

Liebe Freunde! Wir wünschen euch ein gutes Neues Jahr! Seid gesegnet und getragen von Gott, unserm Herrn.

Auch in 2020 – wie bitte? 20 Jahre „Die Väter – Band & Vocals“ ? – laden wir euch wieder ein, in Gottesdiensten und Konzertevents IHN zu loben, seine froh machende Botschaft zu hören und das alles durch die Musik der Väterband mit den fantastischen Vocals.

Schon gesehen? Unsere aktuell schon fest stehenden Termine sind online. Schaut rein und kommt vorbei.

Photo Happy New Year by Crazy nana on Unsplash

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