Willkommen

Sieben Musiker und Sängerinnen aus unterschiedlichen christlichen Gemeinden und Kirchen in Esslingen und Umgebung bereichern Ihre Gemeindeveranstaltung mit populärer christlicher Musik. Auf dieser Internetseite erfahren Sie alles Wissenswerte.

Nach einem Schönen Gottesdienst in der Christuskirche

Gott sei Dank war Jürgen wieder so gesundet, dass wir vollzählig spielen könnten. Schön war’s!

Thomasmesse, die erste

Dank an Anni für ihren ersten erfolgreichen Väter-Vocal-Einsatz!

Auf ein Wort: The show must go on…

„Wir leben in leeren Räumen – wofür? Verlassene Orte – was bleibt unterm Strich? Immer weiter und weiter! Weiß denn irgend jemand wonach wir alle suchen? Ein Held zu sein und doch verloren in sinnlosen Taten. Wir agieren wie Pantomimen, hinter einem Vorhang. Wer will sich das eigentlich alles noch antun? Die Show muss weiter gehen! Auch wenn mir das Herz innerlich bricht, Auch wenn mein Make-up langsam abblättert.“ – Der letzte Song auf dem letzten Studioalbum der erfolgreichen Band Queen – wie ein Vermächtnis. Ihr Frontmann Freddie Mercury, einer der erfolgreichsten Musiker des letzten Jahrhunderts. Kraftstrotzend und schier unersättlich hetzt Farrokh Bulsara, so sein Taufname, durch die Pophistorie. Queen, eine intelligente Band, mit Hochschulabschlüssen der Mitglieder und einer atemberaubenden Stilvielfalt. In Rio treten sie vor über 325.000 Fans auf. Freddie schien, als hätte er den Erfolg gepachtet, immer im Rampenlicht vor surrender Kamera. Für eine einzige Party gab er mehr als 50.000 Pfund aus. Nach wilden Exzessen zahlt er den Tribut für sein ausschweifendes Leben und stirbt 1991 an Aids. Einen Monat vor seinem Tod kommt „The show must go on“ als Single auf den Markt, in einer Zeit, als die Band mindestens ebensolche Popularität genießt wie Königin Elisabeth. – „Was auch passiert, ich nehme es, wie es kommt. Egal, ob Liebesleid oder eine weitere unerfüllte Sehnsucht. Immer weiter und weiter. Nicht mehr lange, und ich werde nicht mehr da sein. Draußen bricht gerade der neue Tag an, aber mitten in der Dunkelheit sehne ich mich danach frei zu sein. Die Show muss weiter gehen!“ – Kurz vor seinem Ende beschreibt Freddie Mercury in diesem Song seine Gefühlswelt offen und ehrlich. Er sucht den Sinn des Lebens und flüchtet sich in eine pseudo-hoffnungsvolle Botschaft: die Show muss weitergehen! Wer das Lied hört, spürt die Intensität und Gewalt, die er angesichts seines nahen Todes in die Stimme legt. Sein Lebensinhalt war es, sich für die Öffentlichkeit immer ins rechte Licht zu rücken, ganz oben zu schwimmen. Plötzlich schien ihm sein Leben nur noch sinnlos: eine Rolle in einer Show, das Make-up blättert ab. „Leere Räume“, „verlassene Orte“. Seine unheilbare Krankheit war die Folge seines pompösen Lebensrausches. Ohne Freddie Mercury hat Queen nie wieder einen Charterfolg gelandet. – „Meine Seele, bunt, wie die Flügel eines Schmetterlings. Seht her, ich kann fliegen, meine Freunde! Ich muss einfach den Willen haben, weiter zu machen. Weiter, einfach weiter mit der Show!“ – Weiter, einfach immer weiter? Auf ein Wort: welche Show spielen wir? Sind wir auch gefangen in unserem Suchen, unsern Süchten und Sehnsüchten? Gibt es jemand, der uns sagen kann, wofür wir leben? Ich denke schon. Die Bibel rät uns, unseren Frieden mit unserem Leben zu machen: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15) –  Schalom! Unversehrtheit, Heil, Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit, Frieden und seelenruhige Harmonie zu finden, einen Friedenspakt („Pax“) mit unsrem Leben in klaren Grundsätzen zu schließen. Einen Schutzwall aus Freundschaft und Freiheit um unser Leben zu errichten, damit ein Raum der Liebe in Einklang mit uns und der Schöpfung entsteht, in dem die Harmonie des Paradieses als unsere Lebensmelodie aufklingt. – Jesus Christus spricht: „Wer aber von dem lebendigen Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten.“ (Johannes 4,13-14).

Songtext von The Show Must Go On © Sony/ATV Music Publishing LLC, Songwriter: Roger Taylor / John Deacon / Brian May / Freddie Mercury, Übertragung: Stefan Harrer

Auf ein Wort: Eat, Work, Sleep, Repeat

In unserer schnelllebigen Zeit ist die Halbwertszeit von guten Vorsätzen für ein neues Jahr so kurz wie nie. Gerade ist der Silvesterfeuerwerksfeinstaubnebel verraucht und die Erinnerung ist noch frisch an die guten Gründe, aus denen man etwas in seinem Leben verändern will. Aber in einer Woche sieht es wahrscheinlich schon wieder ganz anders aus. Was ist aus unserer „Guten-Vorsatz-Liste“ geworden? 1. Früher ins Bett gehen 2. Mein Leben komplett umkrempeln und aufräumen. 3. Weniger Zeit im Internet verbringen 4. Mehr Sport machen und 3 mal Joggen pro Woche 5. Mama regelmäßig anrufen. 6. Zahnarzttermin machen 7. Pünktlich sein 8. Gesünder essen, selber kochen 9. Mehr Zeit für das, was wichtig ist 10. Sich selbst und das Leben nicht immer so ernst zu nehmen. – Wahrscheinlich so etwas wie: 1. Vor 24 Uhr ins Bett gehen 2. Mein Zimmer aufräumen und in den Schränken verstecken 3. Mehr Zeit im Internet verbringen 4. Eine Fitness-App auf dem Smartphone installiert und 1 x Monat joggen 5. Mama mal anrufen 6. Lernen mit Schmerz umzugehen 7. Freunde, die es stört, nicht mehr treffen 8. Bestellen 9. Irgendwann irgendetwas ausprobieren – startet nächsten Montag 10. Ich brauche keine guten Vorsätze. Ich bin mit den schlechten noch gar nicht durch. OK, wenn schon nicht selber gestalten, bleibt uns also wieder nichts weiter, als auf unsere Ambiguitätstoleranz zu hoffen, ungewisse, unerwartete, ungereimte Situationen mutig zu ertragen. Denn unser Leben ist paradox: wie war das noch mit dem Schild auf der Wiese: „Betreten der Wiese verboten“ – Wie kam es dorthin? Oder der Windows-Aufforderung: „Wenn Ihre Tastatur nicht mehr reagiert, drücken Sie die Escape-Taste.“ Oder: je mehr Käse, desto mehr Löcher; je mehr Löcher, desto weniger Käse. Also je mehr Käse, desto weniger Käse? Und überhaupt: das einzig Beständige im Leben ist die Veränderung. Auf ein Wort : ich empfehle im neuen Jahr etwas mehr gelassene Heiterkeit, wie sie der US-amerikanische Theologe Reinhold Niebuhr auf den Punkt bringt: „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Die Geduld, mit Veränderungen, die ihre Zeit brauchen, und Wertschätzung für alles, was ich habe. Toleranz gegenüber jenen, mit anderen Schwierigkeiten und die Kraft, aufzustehen und es wieder zu versuchen.“ Bleiben wir auch 2019 heiter und gelassen, denn auch in diesem Jahr hält die Liebe Gottes beste Geborgenheit für unsere Seele bereit, wenn die Nöte des Lebens uns bedrängen, wenn erschreckende Ereignisse hereinbrechen und die Furcht wächst oder wir selber nicht Wort halten: „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ (Psalm 91, 11). Behütet gehen wir leichter und zuversichtlicher los. Auf den holprigen Wegen und den Schnellstraßen unseres Lebens, um in der Spur zu bleiben auf unserer Reise in das das helle und weite Land der Zukunft…

-Stefan Harrer-

unsplash-logoMARK ADRIANE

Auf ein Wort: Das Gesicht Gottes

Das Gesicht Gottes

Advent, Weihnachten – ich liebe es! Glöckchenklang, Lebkuchenduft, Kerzenschein, strahlende Kinderaugen, die Luft voller Sehnen und Lieder, fröhliches Tummeln auf Weihnachtsmarkt & Co. tanzende Schneeflocken (zumindest in meiner Schneekugel), leuchtende Tannen-bäume, Harmonie und Kaminfeuer… – nicht weil das Advent wäre, sondern weil wir irgendwann in dieser Zeit die richtigen Fragen stellen. Ja, unsere Welt ist voller Fragen, wie z.B.: Dürfen Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben? Heißen Teig­waren Teig­waren, weil sie vorher Teig waren? Warum ist Wintereinbruch nicht strafbar? Ist eine Gesichtscreme, die 20 Jahre jünger macht, lebensgefährlich, wenn man erst 19 Jahre alt ist? Darf man in einem Wein­keller auch mal lachen? Und wo bleibt man eigentlich, wenn man sich verschluckt? Schaut man auch in Schulaufsätzen dieser Tage, merkt man schnell, dass Antworten Not täten, z.B. im Fach Religion. Frage: was wird am 31. Oktober in manchen Bundesländern gefeiert? Antwort: Der Informationstag zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags der 95 Prothesen von Luther Matthäus, der sagte der Papst als oberster Primat von Rom ist nicht die höchste Gewalt in der Küche. Oder: Wie geht die Weihnachtsgeschichte? Abraham und Eva waren auf der Suche nach einer Jugendherberge, weil der Herr Odes hinter ihnen her war. Da fanden Sie eine Scheune in Bruchtal, wo Jesus Christoph zur Welt kam. Nach dem der Kündigungsengel weg war, kamen 3 eilige Könige und brachten Geld, Weißkraut und Möhren vorbei. So steht es im neuen Temperament…Die Adventszeit lädt ein, Fragen zu stellen – und Antworten zu finden. Fragen, wie: worum geht es bei diesem Kind in der Krippe eigentlich und was hat das mit mir zu tun? Warum feiern wir Advent? Dies hat bereits einst ein Münchner Forschungsinstitut in einer Umfrage unter 700 Kindern getan. Hier ein paar interessante Antworten: „Weil es immer so gemacht wurde“, „damit es Winter wird“, „weil dann Oma kommt“, „damit die Geschäfte mehr verkaufen“, „damit man sich in der Familie mal wieder sieht“, „wegen der Stimmung“.Wie sehen unsere Fragen im Fluss dieser Tage unserer wirren Welt aus? Denken Sie gerade an die Arbeitsstelle, die Sie nicht behalten können? Den Tumor, der bei Ihnen gefunden wurde? Die Ehe, die Sie nicht retten konnten? Dem Chef, dem Sie nichts recht machen können? Geht es Ihnen wie dem kleine Jungen, der in der Weihnachtsgeschichte den Engel spielen und nur sagen sollte: „Ich bin‘s! Habt keine Angst!“ Und als es soweit war, nur hervorbrachte: „I bims und ich habe Angst!“..

Bethlehem, zur Zeitenwende: Eine junge Frau, ausgelaugt, kraftlos, übermüdet, viele Kilometer von ihrer Familie und ihrem eigenen Bett entfernt. Die letzten Tage hatte sie auf überfüllten, verstaubten Straßen bei winterlicher Kälte verbracht, fast ohne Geld, ohne warme Mahlzeit, weit, weit weg von ihren Freunden, mit nagendem Schmerz in ihrem Herzen. Gern hätte sie ihr Kind unter normalen Umständen zur Welt gebracht. Aber schwanger vor der Hochzeit und nicht von dem Mann, den sie heiraten sollte? Keiner glaubte ihre bizarren Erklärungsversuche. Dennoch hielt ihr Mann zu ihr. Ein Wunder. Genau wie die Geburt ihres Erstgeborenen in dieser armseligen Unterkunft, auf Stroh, mit Kühen als Zeugen und ihrem Mann als Hebamme. Maria stellte sich einst auch dieselben Fragen, bis sie, todmüde und in Schmerzen, ihr Kind in Armen hielt. Bis der, der mit seinen Füßen die Himmel durschritten hatte, um die Sterne ans Himmelszelt zu hängen mit seiner kleinen Hand ihren Finger hält. Leise flüsterte sie: „so sieht also Gott aus…“ Inmitten dieses Chaos wird eine Hoffnung geboren. Eine Zusage, die durch unser ganzes Leben tragen kann: Gott wurde Mensch, um zu erleben und zu fühlen, was wir durchmachen, um uns zu trösten, zu helfen, zu retten. Blicken wir dorthin, wohin Maria einst blickte – in das Gesicht dessen, der für uns kam: Jesus Christus.

– Stefan Harrer

Advent Advent

Wir blicken zurück auf ein tolles Väter-Innen-Jahr 2018. Viele schöne Gottesdienste, ein Benefizkonzert mit dem wir die Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen unterstützt haben und schließlich die Krönung des Jahres, das 9. Adventskonzert in der Esslinger Stadtkirche! Das war der Hammer! Insbesondere die durch die Neumann-Geschwister gestärkte Sangesfraktion begeisterte die gut gefüllte Kathedrale. Dafür sind wir dankbar!

Dank an Jürgen Kapitan für die Fotos

Er kommt an! Lieder und Texte am 1. Advent

Taufgottesdienst mit besonderer musikalischer Gestaltung

Am letzten Sonntag erhielt ein schöner Gottesdienst mit gleich vier (!) Taufen eine ganz besondere Note durch die Sängerinnen und Musiker von „Die Väter – Band & Vocals“ . Wir durften den Gemeindegesang und einen eigens zusammengestellten Projektchor begleiten. Schön war’s.

Auf ein Wort: Stop and hear the music

Washington D.C. – an einem nasskalten Januar Morgen im Jahr 2007 stellte sich ein Straßenmusiker in eine U-Bahn-Station. Er spielte innerhalb von ca. 45 Minuten sechs Stücke von Bach. Während dieser Zeit herrschte starker morgendlicher Berufsverkehr. Nach 3 Minuten realisierte der erste Passant den Musiker. Er verlangsamte seinen Schritt und blieb sogar kurz stehen, eilte jedoch sofort hektisch weiter um augenscheinlich seine Termine einzuhalten. Eine Minute später erhielt der Musiker den ersten Dollar. Eine Frau warf das Geld im Vorbeigehen beiläufig in die Sammelmütze vor ihm. Erneut vergingen ein paar Minuten. Ein Mann blieb kurz stehen, um dem Geigenspiel zu lauschen. In den 45 Minuten, die der Musiker spielte, hielten insgesamt nur 7 Leute und blieben für eine Weile stehen. Etwa 27 gaben ihm Geld im Vorbeigehen, insgesamt 32 Dollar. Als er mit dem Spielen fertig war und Stille wieder in Metro einkehrte, bemerkte dies niemand. Allerdings wusste auch niemand, dass es sich bei dem Musiker um den Star-Geiger Joshua Bell, einer der talentiertesten Musiker der Welt, gehandelt hatte. Gerade hatte er in der U-Bahn-Station mit Bachs Kompositionen eines der schwierigsten Stücke, das je geschrieben wurde gespielt – das alles auf einer Geige im Wert von 3,5 Millionen Dollar. Noch zwei Tage zuvor hatte Joshua Bell ein Konzert in Boston gegeben – Eintrittspreis durchschnittlich 100 Dollar pro Karte. „Stop and hear the music“, ich bin mir sicher, dass dieses interessante Experiment der Washington Post auch heute noch die gleichen Resultate bringen würde, egal ob in Washington oder Esslingen oder wo auch immer. Wo ist sie hin, unsere Achtsamkeit für den Augenblick? Erleben wir noch die Magie des Moments oder sind wir unserer Alltagsroutine gefangen und verschenken so die Chance, uns von der Einzigartigkeit eines Moments überraschen zu lassen? Was hält unsere Wahrnehmung so gefangen, dass unser Gehirn in der Komplexität der Sinneseindrücke diesen einen Augenblick als unwichtig oder nicht beachtenswert kategorisiert? Der glücklichste Moment unseres Lebens ist: jetzt! Wenn wir jetzt nicht leben, leben wir gar nicht. „Kommt her, folgt mir nach!“ ruft uns Jesus Christus zu. Berufung geschieht, wenn die Zeit reif geworden ist für Veränderung, für den Aufbruch aus dem Gewohnten und seinen Grenzen, um unsere Fähigkeiten weiter zu entfalten und daraus neue Möglichkeiten werden zu lassen. Jetzt ist die Zeit zum Leben! Leben in seiner ganzen Fülle und Tiefe ist möglich. Jesus will einen Mehrwert an Leben für uns. Er, der uns sagt: „Fürchtet euch nicht!“, will nicht, dass wir am Leben vorbeileben, den Moment verpassen. Er ruft uns heraus aus den eigenen vier Wänden zu Begegnungen, zum Einsatz für unsere Mitmenschen, zu Momenten erfüllter Zeit, zum Leben in Fülle. Seien wir achtsam für den Augenblick. Hören wir seinen Ruf! Lassen wir uns von ihm herauslocken aus der scheinbaren Sicherheit der Langeweile auf den spannenden Marktplatz des echten Lebens. Die Vergangenheit ist Geschichte, die Zukunft ein Geheimnis, der Augenblick ein zeitloses Geschenk… Stop and hear the music. Halten wir inne und lauschen der Melodie Gottes für unser Leben…

-Stefan Harrer-

Nach dem Konzert

Ein toller Abend mit den Vätern, den Vocals, und den Special Guests Irmela Wendel und Tobi Neumann.

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